„100. Samstagmorgen“ in Hamburg – parkrun Alstervorland feiert!

Worum geht es bei parkrun? Natürlich, viele denken an Sport, ans Laufen oder Walken und manchmal die, die parkrun schon etwas besser kennen, an Spaziergänger oder „Sich-einfach-nur-im-eigenen-Tempo-bewegen-woller“. Doch an besonderen Standortgeburtstagen oder Events, wie heute, der 100. Austragung von parkrun Alstervorland zeigt sich der wahre parkrun-Spirit, die besondere Atmosphäre!
Das Team mit jedem einzelnen, dazu die Teilnehmer, egal ob von nah oder fern, bringen sich mit all ihrer Freue und Engagement für parkrun ein – einfach weil sie es wollen! Neben dem Anschleppen und Aufbauen vom Equipment, wie Fahne, Taschen mit den Helferwesten, Schildern, Einlaufhütchen, mehreren Planen für den Boden oder mit Taschen, damit Teilnehmer ihre Sachen trocken und geschützt ablegen können, werden dann auch Tische oder Tischchen, Kaffee und Tee in diversen Kannen und Mengen, kalte Getränke, Obst wie frische Erdbeeren und Weintrauben, selbstgebackene Kekse, Kuchen, gesunde und vegane Varianten oder Leckereien, sowie die nötigen Trinkbecher für alle mitgebracht. Sogar kalte Getränke mit Kühlbox, Partyhütchen, ein Zelt und natürlich 100er-Deko als Flagge und Ballons waren da!

Zum parkrun regnet es nicht. Selbst das hat der hamburger Wettergott berücksichtigt. Morgens Regen, dann wolkig und zum Versammeln aller Teilnehmer, rechtzeitig zum Briefing kurz vor 9 Uhr scheint dann auch die Sonne. Super hat ihr das gemacht, Wettergott Petrus ist mit im Team. Also, wenn wir schon für parkrun organisieren, dann machen wir das auch nach deutscher Gründlichkeit.

73 Teilnehmer plus die freiwilligen Helfer, diesmal sogar mit entspannt fröhlichen Tempoläufern, machten den Morgen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Unter ihnen waren 19 Erstteilnehmer sowie 11 Streckenbezwinger mit einer neuen persönlichen Bestzeit. Zum parkrun-Erlebnis gehört insbesondere auch das gemeinsame aufeinander aufpassen. So gab eine mitlaufende Tochter, die mitteilte, dass ihre Mutter noch auf der Strecke unterwegs sei, und die Laufleitung sorgte prompt mit einem Anruf an die Schlussbegleitung für ein achtsames „Einsammeln“, sodass auch wirklich alle Teilnehmer vor der Schlussbegleitung, im Ziel ankommen konnten.

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Gäste aus UK, Österreich, Südafrika, Polen und anderen Standorten in Deutschland waren extra angereist, so wie Phil Cook, Standortleiter (Event Director) vom Cardiff parkrun aus Wales (mit mehr als 500 Helfer-Einsätzen!). Auch gab es einen lokalen 50. Helfereinsatz. Well done & thank you!

Heute ging niemand ins Café, denn es kam als Picknick ins Alstervorland. Welch eine Stimmung, ganz nach parkrun-Tradition! Jede*r Einzelne zählt, mit allem was er/sie, die Familie oder Freunde mitbringen – für die Gemeinschaft, für die Freude, für das Zusammensein, für die Gesundheit. :)

Herzlichen Glückwunsch parkrun Alstervorland – ein Toast auf die nächsten 100. oder 112 als Feuerwehr-Event? ;-)

parkrun existiert durch die freiwilligen Helfer! Ein Hoch auf:
Diana KENNEDY • James OXLEY • Eliza ORASANU • Chris WALSH • Karin HELLMANN • Eva MORGENROTH • Mark TYRRELL • Richard HELLMANN • Sarah GILHEAD • Edward GILHEAD • Dagmar HADAWAY • Jan-Henrik JOCHENS!

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Eure Karin

PS: Teilnehmer sind natürlich auch Teilnehmer*innen!

 

Das parkrun-Gemeinschaftsgefühl – ein besonderer Samstag 23.10.2021

Eigentlich war es ja wie ein ganz normaler Samstag, für parkrun Alstervorland sowie deren Besucher und gleichzeitig auch doch nicht! Ein besonderer Samstag mit dem ureigenen parkrun-Gemeinschaftsgefühl wurde gelebt, denn ein Teammitglied kam nach seinem Schlaganfall wieder zurück und das war auch für das Alstervorland Team ein lang erhofftes Ereignis. Beinahe seit Beginn der Standorteröffnung war Richard mit seinen 83 Jahren ein festes Mitglied im Team, am liebsten als Streckenposten. Am 23. Oktober konnte er endlich wieder an „seinen“ Platz als Marshall bei den Treppen und Baum, ins Team aktiv zurück kehren.

Das dies wieder möglich war, ist auch der Unterstützung des lieben Alstervorlandteamkollegen, insbesondere einigen lieben Menschen im harten Kern zu verdanken! Die Nachricht über den Schlaganfall hatte nicht nur die Familie erschüttert, sondern auch viele der Teamkollegen in Sorge und Mitgefühl versetzt. Der parkrun-Geist wurde geweckt und gelebt, mit ganz lieben Worten und Nachfragen, Genesungskarten, aufmunternden Wünsche und der Herzlichkeit des Teams. In
Gedanken war er nicht wirklich weg, sondern durfte sich eine Auszeit zum Erholen und des Neulernens, wieder ins Leben zurück finden, geben. Immer wieder erreichte die Familie die Nachfragen und Sorge, wie es um ihn steht, plus weitere blumenreiche Genesungswünsche. Dann war es endlich soweit, er wollte und konnte wieder mit dabei sein. Das Glück hatte ich dann nicht nur miterleben zu dürfen, wie sehr er sich darauf freute, plus ein paar Süßigkeiten und heißen Tee als „Wiedereinstand“ mitauszugeben, und mit uns gemeinsam wieder auf parkrun-Samstagtour
zu gehen.

„So good that he‘s back. He makes my day.“
„Our favorite marshall! - Cheering everybody up!“
„He always has a smile and cheer on his face.“

Auch durfte ich Zeuge dieser wunderbaren parkrun-Gemeinschaft werden. Zu sehen, wie sehr sich die lieben vom Alstervorlandteam freuten, ihn umarmten, drückten, war herzerwärmend! Die erleichterte Freude in den Gesichtern war mehr als eindeutig zu lesen. So kam es dann auch, dass Teamkollegen, die später kamen erst gar nicht realisiert hatten, dass er wieder zurück ist, ihn erst auf der Strecke an seinem Posten sahen und gar nicht anders konnten, als irgendeine persönliche Bestzeit zu vergessen und ihn freudestrahlend zu begrüßen.

Im Ziel war die Rührung und Freude groß, Kekse, Schokoloadenkugeln und andere Leckereien (Coronakonform dargereicht) verschwanden schnell, dafür aber nicht die Läufer und Besucher. Trotz Kälte und Coronaabstand mit extra Teebechern sowie gegen allen Wiedrigkeiten wurde sich unterhalten, gefreut und der parkrun-Morgen zelebriert. Auch die Besucher aus Kiel, Dänemark, UK, Berlin und anderen parkrun Standorten durften bei strahlendem Sonnenschein über der morgendlichen Außenalster, mitgenießen.

„Tja dann muss ich wohl nächsten Samstag wieder hin.“ sagte Richard dann auf dem Heimweg ganz trocken „...bleibt mir ja wohl gar nichts anderes übrig.“

Einen ganz besonderen Dank möchte ich allen vom Team, die ihn und uns so herzlich unterstützt haben, aussprechen, insbesondere ein paar sehr herzlichen federführenden Organisatoren des Ganzen, die sich jetzt auch weiter um ihn kümmern und morgens den Weg auf sich nehmen werden, ihn für parkrun Zuhause abzuholen, damit er ein Teil der Gemeinschaft bleiben kann.

Das ist was parkrun so besonders macht und die Menschen, die es ermöglichen sowie teilnehmen, auszeichnet.

Karin, parkrun Botschafter, Berlin

 

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Teilnahmevoraussetzungen beim Alstervorland parkrun (Stand 10.09.21)

Nach den aktuellen COVID-Verordnungen und -Regeln gelten für die Teilnahme am parkrun Alstervorland in Hamburg neben den allgemeinen Hygieneregeln (keine Teilnahme mit COVID 19-Symptomen, 1,5 m Abstand halten, Nies- und Hustenetikette) keine zusätzlichen Regelungen. Die Teilnahme am parkrun erfolgt unverändert auf Basis des ausgedruckten Barcodes. Teilnehmer:innen ohne Barcode sind verpflichtet, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.

 

Neustart „parkrun Alstervorland“ – Covid lässt grüssen…

„Endlich ist es soweit!“ dachte das Team von Alstervorland in Hamburg. Endlich geht es wiederlos, trotz Covid und mit den ganzen Einschränkungen. Nach mehr als einem Jahr ohne parkrun in Hamburg waren alle ganz begeistert und voller Vorfreude am 24. Juli 2021 wieder zu starten.

Wieviele Teilnehmer würden wohl kommen? Und jetzt mit diesen ganzen Änderungen und „Covid in der Luft“, was wird wohl werden? Kriegen wir das alles wieder reibungslos gestemmt?
So viele Fragen kreisten durch die Köpfe im Team, die Last der Verantwortung für den Neustart hing in der Luft.
Auch ich habe mich so riesig gefreut, dass ich gar nicht anders konnte, als für diese Fast-Premiere nach Hamburg zu reisen und dabei zu sein. Doch dann kam, was keiner erwartet hatte. Klar es gibt Corona und damit auch Auflagen. Aber muss dann gerade derjenige in Urlaub sein, der das letzte Häckchen für den Neustart setzen muss?
Tickets nach Hamburg waren gebucht, reguläre Teilnehmer und das Team hatte den Samstagmorgen schon fest eingeplant, voller Erwartungen und riesiger Freude endlich einen Teil von alter Normalität zurück zu bekommen.
Doch dann kam die Absage!
Die Freigabe der Corona-Abteilung der Stadt stand noch aus, es ist Urlaubszeit.
Enttäuschung und Traurigkeit über die Absage ließ uns alle nicht zögern, doch samstagmorgens pünktlich kurz vor 9 am Alstervorland aufzutauchen. Auf dem Parkplatz sind vertraute Gesichter, wenn auch ohne parkrun-Tshirt nicht gleich offensichtlich zu erkennen. Doch sie sind da! Die kleine Hamburger parkrun-
Familie. Ganze 15 parkrun-Verrückte tauchten auf und die Freude, das Lachen in den Gesichtern über das Wiedersehen ist einmalig, besonders. Am liebsten würde man sich in die Arme fallen wollen, doch das geht ja nicht. Es gibt Ellenbogen- und Faust-Abklatschfreude.
Erst wird das Inventar gecheckt, über das Vorgarten-parkrun-Flaggenstandort-Foto und Equipment-Pflege-Bilder gelacht, die Aufregung über das Wiedersehen ausgetauscht und klar geht es dann los auf eine gemeinsame „nicht-parkrun“- und „fast-parkrun“-Runde! Startaufstellung mit Abstand, inoffiziell am Rand, halb-offizeller Countdown für die Läufer und Spazierengeher. Von 5 bis 83 Jahren sind alle in ihrem Tempo
mit Elan und Spaß dabei. Es wird gelacht, beim „briefing“ auch noch einmal über die Team-Insider des Kurses gewitzelt und klar Abkürzungen sind verboten! ;-) Ehrensache.
Wir gehen zu viert spazieren, mit Hund und der Geschwindigkeit von 83jährigen, sowie impfgeschwächten angepasst. Anfeuern, zwischendrin „Marshall“ sein und den parkrun-Geist hochhalten kommt ganz von alleine. Es ist einfach so schön wieder zusammen zu sein, die Alster zu sehen, den sommerlichen Morgen mit glitzernden Sonnenstrahlen auf dem Wasser zu genießen, endlich wieder hier sein zu können.
Sprint ins Ziel – wie immer für jeden und auch den inoffiziellen drei Schlussläufern, alle warten und applaudieren.
Den Kaffee und das Frühstück mit Schlachtplan für die weitere Strategie haben wir uns alle verdient.
Nun endlich für den Neu-Start 14. August 2021 sind alle Auflagen der Stadt erfüllt, alles geklärt, Papiere und Covid-Rahmenpläne für die folgenden parkruns eingeschickt, mögliche Probleme durchdacht und Vorbereitungen für möglichen Eventualitäten getroffen. Zum Glück waren die Mitarbeiter der Stadt sehr freundlich und hilfsbereit, sodass das Ziel zum 2. Neustart am kommenden Samstag eingehalten werden
konnte. Und das Team, viele sehr Engagierte haben es erst möglich gemacht, sich reingekniet, um genau jetzt wieder starten zu können, die Genehmigung zu bekommen, sowie alles zu klären.
Toll, jetzt freuen wir uns alle erneut und können es kaum erwarten, dass es am Samstag wirklich losgeht!
Wir sind gespannt, fiebern in zweiter Vorfreude auf alle, die kommen werden, ob teilzunehmen, zu helfen und dabei vielleicht auch „alte Stammhelferpositionen“ zu besetzen, zuzuschauen, mitzugehen oder zu laufen und vor allem endlich wieder gemeinsam danach ins Café zu gehen.

Juhu, ein Stück Normalität kehrt zurück. Wir freuen uns auf Euch.
Karin, parkrun Botschafter*in (und Eliza)

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parkrun Deutschland wegen COVID-19 (Coronavirus) abgesagt

Um der andauernden Verbreitung von COVID-19 (Coronavirus) entgegenzuwirken, haben wir mit sofortiger Wirkung entschieden, alle parkrun-Veranstaltungen auszusetzen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir alle Veranstaltungen bis Ende März abgesagt. Aktuelle Informationen findet Ihr in unseren verschiedenen Kommunikationskanälen. Die offizielle weltweite Position von parkrun ist hier.

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